Mapping Action

Am 17. April, dem internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes, wollen wir dem zerstörerischen Agrogiganten BAYER mit unserem virtuellen Widerstand begegnen. Ohne vor die Haustüre treten zu müssen – #StayHomeButNotSilent – werden wir mit dem Protestformat der Mapping Action gemeinsam Orte der agrochemischen Zerstörung auf öffentlichen Karten kenntlich machen und über die Hashtags #toxictruth und #BlockBayer verbreiten. So wollen wir die umweltschädliche und menschenrechtsverletzende Praxis des Konzerns bis an ihre Wurzeln zurückverfolgen und skandalisieren. Um uns zu motivieren und das Gefühl von Kollektivität zu stärken, wird es das Angebot geben, die Aktion in Echtzeit in Form einer gemeinsamen Online-Demo durchzuführen. 

Am 17.04. um 10:00 Uhr starten wir gemeinsam mit einem Live-Stream, in dem wir kurz die Idee der Mapping Action erklären und eine Anleitung geben, wie ihr selbst einsteigen könnt. Den Live-Stream und die Anleitung findet Ihre unter MappingNatürlich könnt ihr auch später einsteigen und eigenständig mit dem Mapping durchstarten!

In einer Recherche haben wir einen Grundstock an Informationen zu den Produktionsstandorten von Bayer gesammelt, um aufzuzeigen, an welchen Orten Bayer welche Gifte und manipulierten Gene produziert. Viele andere Organisationen und Aktivist*innen sammeln seit Langem sensible Infos über den Konzern - bislang gibt es aber keine öffentliche Sammlung davon, an welchen Orten die Gifte produziert werden. Eine solche Sammlung ist für einen effektiven und erfolgreichen Widerstand aber essentiell - und deshalb möchten wir gemeinsam mit Euch allen daran arbeiten, diese Sammlung zu vergrößern! Erst wenn die Orte bekannt sind, an denen Ungerechtigkeit in Form von Giften und Genen produziert wird, kann sich Widerstand an diesen kristallisieren, organisieren und die Niderlassungen von Bayer blockieren. Helft mit! Block Bayer everywhere! 

In der Datenbank könnt ihr euch über einzelne Standorte in den unterschidlichen Ländern informieren. Dort findet ihr auch Internetseiten, auf denen ihr gerne selbst recherchieren könnt, um weitere Informationen und Skandale aufzudecken und in Google-Karten zu markieren. Bitte sendet uns eure Entdeckungen und weitere Informationen zu, damit wir das Wissen darüber, wo Ungerechtigkeit produziert wird, sammeln und allen zur Verfügung stellen können!

Wir werden im Nachgang zur Aktion die Informationen zu den jeweiligen Produktionsstandorten sammeln und auf der Homepage in Form einer Karte allen zur Verfügung stellen. Think global - block local!